Studien der ABCSG Aktuelle Studien Brustkrebs

ABCSG 41/OlympiA

Für die sogenannte Hochrisiko-Gruppe der triple-negativen PatientInnen (ER-negativ, PR-negativ, HER2-negativ) mit BRCA-Keimbahnmutation gibt es in Österreich seit 2014 diese doppelblinde, Placebo-kontrollierte Phase-III-Parallelgruppenstudie. Es können auch Hormonrezeptor-positive, HER2-negative-PatientInnen an der Studie teilnehmen. Sie soll die Wirksamkeit des PARP-Inhibitors Olaparib als adjuvante Behandlung (nach der Operation) überprüfen. Olaparib ist für die Behandlung von Eierstockkrebs bereits seit Dezember 2014 zugelassen und soll nun auch für Brustkrebs geprüft werden. Die adjuvante Behandlung mit Olaparib bzw. in der Kontrollgruppe mit Placebo läuft über 12 Monate. An dieser Studie können auch männliche Brustkrebspatienten teilnehmen. Die Rekrutierung wird voraussichtlich noch bis April 2018 laufen.

ABCSG 41/OlympiA Zentren


ABCSG 48/POSITIVE

Brustkrebspatientinnen mit einem hormonabhängigen Mammakarzinom (ER+) im Alter von 18-42 Jahren, die schwanger werden möchten, können an dieser internationalen akademischen Studie teilnehmen. Insgesamt 30 Frauen können an Zentren in Wien, Graz, Innsbruck und Salzburg eingebracht werden, die Rekrutierung wird bis 2021 dauern.

Die Patientinnen sollten bereits mindestens 18 und maximal 30 Monate endokrine Therapie (Antihormontherapie) erhalten haben, nach einer 3-monatigen „Auswaschphase“ wird diese dann für zwei Jahre unterbrochen, damit die Frauen schwanger werden, ihr Kind zur Welt bringen und auch stillen können.

Erst danach wird die Hormontherapie wieder aufgenommen. Eine solche Therapieunterbrechung wird nur im gesicherten Rahmen einer klinischen Studie mit engmaschigen Kontrollen empfohlen – die gewonnenen Daten werden künftig zahlreichen MedizinerInnen helfen, ihre Brustkrebspatientinnen mit Kinderwunsch optimal zu beraten und besser auf ihre individuellen Wünsche eingehen zu können.

ABCSG 48/POSITIVE Zentren


ABCSG 50/BRCA-P

Eine Studie zur Beurteilung der Schwangerschaftsergebnisse und der Unbedenklichkeit einer Unterbrechung der Hormontherapie bei jungen Frauen mit einem hormonempfindlichen Mammakarzinom, die schwanger werden möchten.

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